Kotor Strände
Strände und Badeorte in Kotor
Kotors Badeorte umfassen Betonplattformen unterhalb der Mauern des Old Town, Kiesbuchen entlang Dobrota und Muo sowie per Boot erreichbare Strände auf der Halbinsel Lustica.
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Kotor hat kaum Sand. Die Stadt liegt am Kopf einer 28 Kilometer langen, fjordartigen Bucht, und das Ufer besteht überwiegend aus Fels, Betonplattformen und kleinen Kiesbuchen – nicht aus den langen Strandstreifen, die die meisten Besucher sich vorstellen, wenn sie an die Adria denken. Was Kotor bietet, ist konstant warmes, flaches Wasser von Ende Mai bis Oktober, geschützt vor offenem Seegang durch die enge Meerenge bei Verige, die den Eingang der Bucht verengt.
Innerhalb der Laufdistanz vom Old Town konzentrieren sich die Schwimmmöglichkeiten auf zwei Stellen: die mit Bolzenleitern versehenen Plattformen unterhalb der Stadtmauern – kostenlos, öffentlich, bereits am Vormittag gut besucht – sowie die kleinen Kiesbuchen bei Muo auf der gegenüberliegenden Seite. Muo ist zu Fuß in 20 Minuten um den Hafen herum oder per Wassertaxi schnell zu erreichen. Beide Orte sind im Juli und August früh belegt.
Wer mehr sucht, findet entlang der Küstenstraße nach Norden in Richtung Perast durch Dobrota eine Kette kleiner Kies- und Betonstege mit Cafés, Restaurants und Sonnenliegen zum Mieten, die 8 bis 15 € pro Paar und Tag kosten. Südlich der Stadt setzt sich dieses Muster durch Prčanj und Stoliv fort, wobei jedes Dorf einige Badestellen entlang der Straße bietet. Einheimische fahren meist fünf bis zehn Minuten hinaus, um eine ruhigere Bucht als die stadtnahen Optionen zu finden.
Richtige Sandstrände erfordern einen Ausflug. Die Bootsfahrt zur Halbinsel Lustica verlässt die Kotor-Marina gegen Vormittag und legt bei Žanjic an – langer Kiesstrand, zwei saisonale Restaurants – mit einem Badestopp an der Blue Cave auf dem Weg. Ein Gruppenplatz kostet 25 bis 45 €; private Schnellboote ab 120 € für einen halben Tag für sechs Personen. Auf dem Landweg ist der Jaz-Strand bei Budva in 25 bis 35 Minuten südlich der nächste offene Sandstrand. In der Bucht gibt es auf den meisten Abschnitten keine Rettungsschwimmer; Wasserschuhe erweisen sich an den felsigen Einstiegen als sinnvolle Mitnahme.